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BEM Racingteam

Unglückliches Saisionfinale für Matthias am Salzburgring

 

Am 14. und 15. Oktober 2011 fand am Salzuburgring nicht nur das Finale der Mini Challenge, sondern auch das letzte Rennen der Saison für Matthias statt, welches noch dazu sein Heimrennen war. Da die Strecke "nur" ca. 150 km von Matthias´Heimatort Innsbruck entfernt ist, war es auch der kürzeste Anreiseweg für den jungen Tiroler, seinen Vater Markus und die vielen Fans, die gekommen sind um den frischgebackenen 19 - jährigen zu unterstützen.
Das Freie Training wurde am Freitag Vormittag durchgeführt. Die Bediengungen waren alles andere als einfach, da ein großer teil der Strecke im Schatten des anliegenden Waldes lag und dort noch der "Tau" der kalten Nacht lag. Somit war es sehr schwierig die Reifen auf Temperatur zu bringen.
Ein 12. Platz, mit dem sich Matthias für den Anfang zufrieden gab, kam dabei heraus. Mit dem Qualifying hingegen war der ehrgeizige Tiroler überhaupt nicht zufrieden.
Ein 18. Platz war Grund für große Enttäuschung. Doch diese Situation hielt nicht lange an. Im ersten von drei an diesem Wochenende ausgetragenen Rennen legte der sympathische Tiroler eine sensationelle Aufholjagd hin und sah die schwarz/weiß karrierte Flagge an 8. Position liegend. Somit war der 19 - jährige noch motivierter für das zweite Rennen, welches am Sonntag Vormittag stattfand. Dies aber nahm kein gutes Ende für den schnellen Innsbrucker. Nach einem guten Start konnte sich Matthias auf Platz 7 einreihen. Wegen eines Unfalls in den Matthias´Teamkolllege vom Lechner Racing Team, Karl Pojer involviert war, wurde das Rennen unterbrochen, um die Strecke zu säubern. Nach dem Re - Start lieferte sich der junge Tiroler spannende Kämpfe mit seinen Kontrahenten. Doch dann geschah es: Matthias wurde während einer Gelbphase unglücklich von dem Fahrer hinter ihm getroffen und so unsanft in die Leitplanken befördert.
Dieser Unfall von Matthias war wieder ein Grund für einen weiteren Rennabruch. Da aber die 75 % Marke erreicht war und die letzte vollständige Runde zählt, wurde der Österreicher als 7. im Klassement geführt. Als der schwer  beschädigte Mini John Cooper Works Challenge zurück ins Fahrerlager gebracht wurde und sofort die Aufmerksamkeit aller Zuschauer auf sich zog, war sofort klar, dass ein Start im letzten Rennen unmöglich war.
Schweren Herzens musste sich Matthias das Finale von der Tribüne aus mit Teamchef Walter Lechner jr. ansehen.

Matthias bedankt sich bei all seinen Sponsoren, Freunde, Familie & beim Lechner Racing Team für die tatkräftige Unterstütziung in der leider sehr kurzen aber dennoch sehr lässigen Saison 2011.

Matthias Gamauf